BBZ Beihilfe- und Beratungszentrum

Aktuelle Bearbeitungsdauer

Vorübergehend bis zu sechs Wochen Bearbeitungsdauer

Derzeit sind wir nicht in der Lage, die mit den Dienstgebern der Beihilfeberechtigten (unseren Kunden) vereinbarte Bearbeitungsfrist von „in der Regel 10 Arbeitstagen“ nach Antragseingang zu realisieren.

Seit Jahresbeginn hat sich ein Rückstand von mehr als 8.000 Anträgen aufgebaut, so dass die Bearbeitungsdauer aktuell zwischen vier und sechs Wochen liegt. Dieses Volumen werden wir bei nur sehr langsam sinkenden Fristen sukzessive über mehrere Monate abarbeiten können. Dabei gehen wir in der Reihenfolge streng nach Antragseingang vor.

Ursachen für die aktuell unbefriedigende Situation sind:

  • ein seit Jahresbeginn bis heute anhaltender ungewöhnlich hoher Antragseingang der unsere sorgfältig vorgeplante Bearbeitungskapazität deutlich übersteigt
  • seit März signifikante Produktivitätsverluste durch enorm gestiegene organisatorische Anforderungen an Prozesse und Arbeitsabläufe als Folgen der Corona-Pandemie
  • Start des Projektes E-BBZ zum 01.04.2020 mit unerwartet langsam steigender Lern- und Leistungskurve

Alle verfügbaren und kurzfristig wirksamen Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung sind bereits ausgeschöpft. Dazu zählen

  • regelmäßige Mehrarbeit, auch an Wochenenden
  • Arbeit im Homeoffice mit Sondergenehmigung der Großkunden
  • Einschränkung der direkten Erreichbarkeit unserer Mitarbeitenden per Telefon und Mail

Die Maßnahmen sorgen dafür, dass trotz schwierigster Rahmenbedingungen der normale Standard von arbeitstäglich mehr als 500 Bescheiden in den ersten fünf Monaten des Jahres gehalten werden konnte.

Zusätzliche Kapazitäten lassen sich durch Personalaufbau nur langfristig schaffen. Die qualifizierte Ausbildung neuer leistungsfähiger Zusatzkräfte erfordert unabdingbar einen Vorlauf von bis zu zwei Jahren.

Bisher konnte die grundsätzliche Arbeitsfähigkeit der Gesellschaft hinreichend gesichert werden. Direkte Corona-Fälle unter den Mitarbeitenden hat es dank der im innerbetrieblichen Ablauf frühzeitig eingeführten strikten Vorgaben und Regeln zum Infektionsschutz bisher nicht gegeben. Wir hoffen, dass das so bleibt und das Unternehmen als Ganzes, oder auch nur größere Betriebsteile, nicht aufgrund behördlicher Anordnung stillgelegt werden müssen.

Für alle Unannehmlichkeiten und die aktuell verspätete Auszahlung der Beihilfen entschuldigen wir uns in aller Form. Mitarbeitende und Geschäftsführung arbeiten gemeinsam daran, sehr bald wieder zu akzeptablen Verhältnissen zurückfinden zu können. Dabei werden wir eng und konstruktiv motivierend von den Vertretern unserer Gesellschafterin begleitet und unterstützt.

Bad Dürkheim, 8. Juni 2020                                                                        gez. Nicole Storck, Geschäftsführerin

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